Am 19. November 2009 hat eine voneinander unabhängige, sieben-köpfige Jury aus der Schweiz, Österreich und Liechtenstein kommend, den diesjährigen Preisträger ermittelt.
Da die Entscheidung für die Jury sehr schwer war, wurde der Preis erstmals geteilt. Die Preisträger/innen heissen Frau Ruhiye Eris und der Verein „Flay“.
Die Jury hat ihren Entscheid wie folgt begründet: Frau Eris hat sich ohne Rücksicht auf persönliche Nachteile gegen Diskriminierung, für Gleichbehandlung, für den Abbau von Vorurteilen und für die Förderung von kulturellen und religiösen Austausch eingesetzt. Ihre besondere Art und Vorgangsweise sollte uns allen Vorbild sein.
Frau Ruhiye Eris ist die Gründerin und Präsidentin des Türkischen Frauenvereins in Liechtenstein, neben ihrer Vorstandsmitgliedschaft in der Grünen Moschee in Triesen/Liechtenstein, wo sie freiwilligen Arbeit leistet, ist sie auch als Mitglied in der Kommission für Ausländerfragen, das durch die Liechtensteinische Regierung bestimmt wurde, engagiert.
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